Mittwoch, 5. Juni 2013

Land Unter - Spaziergang im Wasser


17 Kommentare:

  1. Genau das meinte ich damit.

    Mittlerweile kommen die Leute ja von überall, und es sind mittlerweile so viel, dass sie sich gegenseitig behindern. Und dazwischen noch die vielen Schaulustigen.

    Ein Grund für schlechte Laune.

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    1. Kommst du gut mit anderen Menschen zurecht oder eher nicht ?
      Siehst du dich als Einzelgänger ?

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  2. Hui, du stellst aber persönliche Fragen^^

    An sich kann ich mich recht gut in andere Menschen hineindenken, was einen Kommunikation recht einfach machen kann.

    Ich bin in letzter Zeit durch meine lieben Kollegen nur etwas gestresst, und wenn ich dann ein ähnliches Verhalten beim Helfen sehe...

    Ob ich mich als Einzelgänger sehe? hmm... ich würde sagen ich bin zurückhaltend und lerne durch Beobachten, was nicht jeder für sich hat. Es kommt eben darauf an was man selbst will, und inwiefern das mit den Zielen anderer übereinstimmt.

    Wenn größere Probleme auftraten, dann habe ich mich immer zurückgezogen, zum nachdenken. Und dann ergeben sich wieder die vielen Möglichkeiten, von denen eine alle anderen auslöscht...

    Darüberhinaus habe ich für mich festgestellt, das man gerade Probleme beim Mitläufertum bekommt, wenn man zum einen entsprechend sensibel ist und zum anderen mal wirklich größere Schwierigkeiten hat. Da kann einen dann keiner helfen. Wenn man dann nicht kritisch über Ratschläge nachdenkt, dann wird es unter Umständen schlimmer.

    Ein Kopf verpflichtet zu nichts, doch wer ihn gebraucht, der erkennt auch, dass er in gewisser Hinsicht anders ist als Andere und damit ein Stück weit Einzelgänger.

    Das ist meine Sichtweise und in diesem Bewusstsein kann ich mir vorstellen, dass man mich auch als Einzelgänger bezeichnen könnte.

    Wie ist es mit dir? Siehst du dich als Einzelgängerin? Und wie ist dein Verhältnis zu Menschen?

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    1. Naja, da sind wir schon mal so super anonym hier und irgendwie interessiert mich das eine oder andere nach deinen Nachrichten ja schon :)

      Das mit dem Beobachten und Hineinversetzen ist bei mir ähnlich, wobei ich in Ansammlungen von mehr Leuten, die mir unbekannt sind, zunächst so ruhig bin, dass es so wirkt, als wäre mir unwohl damit oder ich wäre extrem schüchtern.
      Allerdings sobald ich mich etwas eingefunden habe für die meisten offen.
      Ich bin sehr gerne in Interaktion mit Menschen, je nach Stimmung mal Gruppen von ganz "individuellen" Mitläufergruppen, andere Male mit den Einzelpersonen, die ich für mich sehr liebgewonnen habe.
      Aber es gibt auch diese Tage, an denen ich es bevorzuge die Dinge nur für mich zu genießen (wobei ich das nur beschränkt kann, wenn ich gezwungenermaßen länger am Stück mit mir selbst Zeit verbringe, dann neige ich zum Grübeln...).

      Ich sehe mich schon als Einzelgänger.
      Egal in welcher Gruppierung ich mich befinde, ich fühle mich nie als wirklicher Teil davon, mehr als Besucher, Teilnehmer (kommt vielleicht mit von der Beobachterposition), zudem mit einer sehr eigenen Richtung. Oder meiner multiplen Richtung.

      Was machst du denn 'beruflich' - wenn du von Kollegen sprichst ?

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  3. Wenn du mehr wissen möchtest, ich hatte mittlerweile schon die zweite Homepage angefangen. Leider verfallen die bereits im Entstehen mangels Motiven.

    Sollte dir die öffentliche Anonymität, die hier herrscht, zu publik sein(und ich deute deine Worte als Ironie), dann kann ich dir auch eine eMailAdresse geben(homerinkognito(at)gmail.com)

    Ich arbeite an der Uni.

    Mit einer multiplen Sichtweise kann ich selbst auch etwas anfangen. Daher weiß ich auch, dass das andere verwirren kann, wenn man von einem Zustand in den Anderen switcht^^

    Deine Posts sind auch recht interessant. Psychologie - ohne dich da hinstellen stellen zu wollen(schubladenfreies Denken), gehe ich von mir selbst aus und wage die Behauptung, du hast dich schon mal etwas intensiver damit befasst. Ist das richtig?

    Viva la Musica
    http://www.youtube.com/embed/0vEmyrPtXzI

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    1. Inwiefern mangelt es da an Motiven ?

      Ja, das war ironisch :) wobei ich mich trotzdem über den Mailzugang freue

      An der Uni ? Das ist auch so präzise - als Student, Professor, Verwaltungskraft oder Putzfrau.

      Was heißt intensiv. Ich interessiere mich schon für vielerlei psychologischer Aspekte, aber mehr als beobachten und mir halbwegs unvoreingenommen was anlesen ist nicht drin. Ich hab mal über ein Psychologiestudium nachgedacht, allerdings irgendwann nicht weiter in die Richtung überlegt.

      Danke für die Musik ~

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  4. Motivationen mangeln in sofern, dass ich zu viele Ideen habe, als das ich alles verwirklichen könnte. Ich bin da in den letzten Jahren zu sprunghaft geworden, und seit das Studium vorbei ist erst recht. Es fehlt also mehr an der Beständigkeit meiner Motivation, oder ist dem geschuldet, dass ich mich im Entstehungsprozess auf die falschen Aspekte konzentriere, die mich von den ursprünglichen Ideen wegbringen.

    Ich studiere also nicht mehr, Putzfrau bin ich auch nicht. Zumindest war ich keine als ich das letzte Mal nachgesehen habe:D Und da ich noch nicht die nötigen Voraussetzungen erfülle um als Prof. durchzugehen finde ich mich irgendwo dazwischen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter, wieder.

    In welchem Metier bist du denn heimisch?

    Psychologie hat diverse Aspekte, auch einige die das eigene Weltbild gefährden können. Daher ist es vielleicht gar nicht so schlecht, das wir dieser Richtung nicht zu sehr folgen:)

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    1. Falls du dann doch mal einen Blog öffentlich machst, würde ich mir den gerne ansehen !

      Macht dir das, was du tust denn Spaß ?

      Ich hänge derzeit noch etwas zwischen den Welten - bin nach dem Abi erstmal in ein FSJ eingestiegen und ab August lasse ich mich dann zum Ergotherapeuten ausbilden :)

      Vorbeugend gesehen kann das sogar sein :D wobei mein Weltbild zum Teil schneller wechselt als das Wetter und ich bin mir nicht sicher was eigentlich daran rüttelt

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  5. Liebe Seelensammlerin,

    ich hatte keinen Blog begonnen, sondern vollständige Internetseiten. Wenn ich dann etwas über mich berichten sollte, dann bekomme ich ein Problem. Ich mag keine Selbstdarstellungen von mir. Mag kein unpräzises schreiben und trivialisieren auf Worte die das Gedankliche nicht wiedergeben können - Es bleiben Fragmente.

    Ob mir meine Arbeit Spaß macht? Das ist zwiespältig zu sehen, mal ja und mal nein. Zur Zeit ist es sehr stressig und ich komme mit meinen Sachen nicht weiter.
    Aber man lockt mich mit Geld doch wieder hinzugehen:)

    Zu deiner Ausbildung möchte ich anmerken, da du dann auch etwas den menschlichen Körper kennen musst, das du dann auch schon ein halbes Medizinstudium hinter dir haben wirst, wenn du da durch bist;)

    Wenn es das ist was du machen willst, dann los! Ich habe bis Heute keinen Plan was ich mal werden soll, wenn ich groß bin, und doch bin ich schon was oder wer?!

    Hast du, abgesehen von Zeichnen und Poesie Hobbys?

    Warten auf das Wochenende...^^

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    1. vermutlich kenne ich das Gefühl vom unpräzise sein etwas.. Ich führe seit ich schreiben kann Tagebücher. Und am liebsten wäre es mir, wenn ich in einem einzigen Buch ALLES unterbringen könnte - Gedanken, sämtliche Zeichnungen/Kritzeleien, Traumberichte, Fotos..
      Allerdings würde ich auch gerne manchmal Erinnerung - diese Gefühle aus bestimmten Augenblicken konservieren, in einer kleine Schachtel oder so und dann könnte man sie irgendwann anders nochmal aufmachen. Es ist nie wieder etwas genau wie in dem einen Moment und deswegen versuche ich mich in solchen Momenten an Schwammtechnik.

      Auch wenn du damit nicht zufrieden bist.. ich finde Fragmente haben so ein bisschen was von den Staubkörnchen die durch die Luft fliegen und so schön in der Sonne Licht reflektieren.

      Geld ist so ne Sache, ja ^^
      Ich hoffe wirklich mit der Ausbildung am Ende das zu haben, was ich gesucht habe. In dem Beruf ist das unterstützende und nahe mit Menschen zusammenarbeitende (auch die kreativen Anteile, sowie die vielfältige Einsatzmöglichkeit für mich wichtig gewesen. Ich hatte Bio-LK und im Grunde freue ich mich auf den medizinischen Anteil der Ausbildung.

      Ja, das eine oder andere (unzählbare Kleinigkeiten, die mir auf Anhieb wieder nicht einfallen) :) schwimmen, ich backe gerne, bin sehr gerne draußen unterwegs bei jedem Wetter... aber irgendwie sammelt sich alles was ich gerne mache unter Genießen.
      Und Neues sehen, probieren, erfahren. Es macht mich wahnsinnig, wenn immer alles gleich abläuft. Ich schiebe gern kleine neue Aktionen ein.

      Und wie steht es mit Ihnen, Mr. Inkognito, was fängst du mit deiner Freizeit gerne an ?

      ist nicht mehr lang ;)

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Nein, ich denke Sprache hat auch sehr viel für sich, da man mit ihr, ganz ohne Laute, etwa Stimmungen malen kann; man kann Lebloses zum Leben erwecken, wie einen Uhr, die das Interesse an der Zeit verliert und sogar ganze Welten schaffen, die mit dem Urinnersten, das in einem Wohnt, Stimmungen und Lebendiges schöpfen, die man kaum teilen kann - Lebendigkeit.

    Farbmoleküle... Bordsteintexturen... erst durch Geschichten bekommen sie Bedeutung.

    Ich lese ab und an ganz gern, auch wenn ich Bodenhaftung suche, und darüber hinaus weniger sowas wie Hobbies, als mehr einer Orientierungssuche nachgehe. Ich interessiere mich für Vieles.
    Sport sollte ich aber auch mal wieder machen(hab ich früher viel)^^

    Ich vertrödel auch viel meiner Freizeit damit Filme zu sehen. Aber das ist schon ehr ne Gewohnheit und etwas das ich überreizt habe.

    Muss man denn ganz genau wissen was man will?

    Ich weiß was ich nicht will, und was ich so in etwa möchte. Doch wenn man sich zu sehr im Detail verliert, dann läuft man auch Gefahr nie ans Ziel zu kommen. Leben fühlen! Und sich und anderen Platz zum Entwickeln lassen!(Sowohl miteinander als auch jeder für sich)

    Ich als Kopfmensch, der ich nicht bin^^ hoffe du weißt was ich damit meine?

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    1. Welten schaffen und teilbare Lebendigkeit - das hat für mich was von Künstlerperspektive. Schreibst du eigentlich selbst ?

      Ich lese eigentlich sehr gern. Jedoch mache ich mir selten die Mühe, mir etwas zu suchen, was mich auch hält - meist fällt mir da eher mal das richtige in die Hände.
      Zu Filmen kriege ich mich eigentlich fast gar nicht wenn ich alleine bin. Irgendwie brauche ich da immer Anreiz.

      Ich glaube nicht, dass man genau wissen muss was man will. So feste Strukturen halte ich für wahnsinnig einengend und den gewissen Freiraum braucht man zum Leben. Zu wissen, was man nicht will ist die wichtigste Grundlage.

      Ich bin mir fast sicher, dass ich nicht wirklich weiß was du meinen könntest^^
      Auf der einen Seite hat es mich an "cogito ergo sum" erinnert - rein von der Struktur her. Und wenn man das auf deine aussage beziehen würde, könnte man behaupten, dass das (zu viel) Denken eines "Kopfmenschen" am "Sein" hindert - also am Leben an sich.
      Und auf der anderen Seite, dass du einfach nicht für ein ausschließliches Kopfdasein geschaffen bist, sondern eben für ein freieres Leben.

      Und nun ?

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  8. Fast sicher ist nicht ganz sicher;)

    Ich bezog diese Spielerei mit Assoziationen auf das zuvor geschriebene. Für mich, was ich damit verbinde, ist das: Ich bin rational, war es früher zumindest recht stark, und dann kam der Punkt, an dem ich merkte das ich einfach nur etwas vor mir herschiebe(Erkenntnis). Es ist eigentlich auch noch einmal die Akzentuierung nicht in Schubladen zu denken. Es ist der Dualismus mehr als einen Gedanken zu führen und gleichzeig ein Beispiel für verdichteten Sprachgebrauch(Sinnüberlagerungen).

    Aber ich Falle grade mit der Tür ins Haus. Ich hoffe das schreckt dich nicht. Ich schreibe jetzt normal weiter.

    Ich hab früher mal kleinere Sachen verfasst. Dann hab ich mir mein Leben mit Unterstützung etwas durcheinanderbringen lassen, nahm Kritik zu ernst, hab dann versucht alles wieder zu "normalisieren" und mich dabei übernommen.

    Schreiben kann ich nur wenn ich in der richtigen Stimmung bin - Sehnsucht, oder Entdeckerlust. Es ist aber schwer sich dahingehend einen Anreiz zu schaffen.

    Zeichnen konnte ich auch irgendwann mal gut, doch du kannst es besser :o

    Ich hab den Eindruck, ich bin grade dabei mich zu erneuern.

    Ähnlich wie du, mit deinem Berufswunsch, weiß ich dabei auch nicht ob es das ist was ich am Ende will. Aber das ist jetzt und nicht für immer. Man geht (s)einen Weg, und kann sich entscheiden. Und bei all den Möglichkeiten, weil sie zu viele sind als das man sie überschauen könnte, muss man auf sein Gespür vertrauen; auf sich selbst vertrauen:)

    Ich glaub ich suche mir nen neuen Sport...

    PS: Sorry, wenn ich zu abends zu mehr Rechtschreibfehlern neige, das liegt dann an der Müdigkeit^^

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  9. @Künstlerperspektive: Es ist dieses surreale Element(wie in Inception); etwas am falschen Ort, das Dort nicht hingehört. Wenn man es geschickt versteckt, in Vertrautem, dann merkt es der Betrachter nicht bewusst, doch es regt zum nachdenken an und macht besonders Bilder interessant.

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    1. Nein, das erschreckt mich nicht. Wenn du die Tür mitnimmst, dann ich vielleicht die Fenster.

      Genauso vielschichtig und mehrdeutig wie Sprache einsetzbar ist, sieht das mit allem Lebendigen aus - alles im Wandel und Situations- und Zeitbedingt variabel. Und das finde ich im Grunde genommen großartig. Das alles so verschieden, so frei sein darf, blühen, wehen -
      aber meine Schubladen (ich hab welche) sind dadurch ziemlich brüchig. Stehen dauerhaft offen und haben Löcher. Ich möchte nichts einsperren, damit es so frei bleibt, wie es ist, aber ich bekomme dadurch nichts wirklich sortiert. Und das macht mich zu einem von der Umwelt faszinierten aber auch manchmal sehr verwirrten oder chaotischen Menschen. Hat vermutlich dann auch wieder was mit den Entscheidungsproblemen zu tun.

      Jemand hat dir geholfen dein Leben durcheinanderzubringen ?
      Wie sah das denn aus ?

      Ich schreibe nur aus irgendwelchen Gefühlsregungen raus. Mit Absicht ein tolles Gedicht oder so kreieren kann ich nicht.

      Vielen Dank :)

      Inwiefern erneuern ? Bezüglich der Orientierung ?

      (entschuldige dich nicht für sowas :) man muss immer sagen, man habe etwas mit Absicht gemacht, dann braucht man sich nicht dafür entschuldigen ;P )

      mhhh Surrealismus... Traumwelten.
      ich gehöre vermutlich schon wieder ins Bett. Sonntags haut das nie hin.

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  10. Zum Leben durcheinanderbringen... das ist gar nicht so schwer. Geht eigentlich recht einfach, wenn man was neues ausprobiert. Problem war dann eine "fehlende" Kommunikation. Wenn man redet und redet, doch niemand zuhört(oder versteht?) dann wird der Dialog den man zu führen versucht zum Monolog. Das kostet dann viel Kraft wenn langsam erkennt, dass man eigentlich nur allein an etwas wirkt, das einem nicht mal gehört... Fazit ist, ich hab eingesehen, dass man die Probleme anderer nicht lösen kann. Das muss aus jedem selbst kommen.

    @Erneuern: Ja, ich denke da an die Orientierung, denke dabei unbequeme Gewohnheiten wieder etwas zurück zu drängen und vielleicht auch daran was neues zu wagen.

    @entschuldigen: Etwaige Fehler sind beabsichtigt und wer sie findet darf sie behalten;)

    Ulme ist aber schon harter Tobak. Das sollte man sich nicht zu oft oder manchen Gefühlslagen gar nicht erst anhören.
    Aber was wichtiger ist, du musst unbedingt die mittlere Kiste öffnen und bei den Temperaturen das arme Tier da sofort raus lassen!

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